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Review Japan

Genau eine Woche haben wir in Japan verbracht und wir haben jede Sekunde genossen! Tokio ist eine faszinierende Millionenstadt, in der es unglaublich viel zu sehen und zu entdecken gibt. In Kyoto ist die japanische Kultur und Tradition noch präsenter und trotz vieler Touristen bei den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist es weniger überfüllt als in der Hauptstadt. Dank Abraj hatten wir die Möglichkeit trotz der kurzen Zeit viel zu sehen und auch abseits der typischen Touristenpfade das ursprüngliche Japan zu erleben.

Falls euch unsere Beiträge zu Japan so gut gefallen haben, dass ihr selbst bald dorthin reisen möchtet, haben wir hier ein paar Tipps für euren nächsten Japan-Trip:

Der buddhistische Tempel Otowasan Kiyomizu-dera in Kyoto ist vor allem im November ein absolutes Highlight, wenn die unzähligen Ahorne ihre Blätter orange und rot färben und mit dem Tempel um die Wette strahlen. Ein Besuch bei Dunkelheit lohnt aufgrund der eindrucksvollen Beleuchtung und der gigantischen Aussicht auf die Stadt besonders. Ende November bis Anfang Dezember hat die Anlage abends bis 21.30 Uhr geöffnet. An Bahnstationen hängen außerdem tagesaktuelle Infotafeln, auf denen die Färbung der Blätter an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der ganzen Stadt markiert ist.

Infotafel

Das Digital Art Museum im Mori Building direkt unter dem Riesenrad in Odaiba in Tokio ist absolut fantastisch und verrückt. Mit Projektoren werden einzigartige, sich bewegende Naturlandschaften an die Wände, Decken und Böden der abgedunkelten Räume gemalt. Die Besucher können teilweise durch Bewegung die Ausrichtung und Farbe des Lichts beeinflussen und so mit den Kunstprojekten interagieren. In vielen Räumen gibt es abgefahrene Lichtprojekte, die man einfach erlebt haben muss. Wir haben dort fast drei Stunden verbracht und wahrscheinlich trotzdem nicht alles gesehen. Die Tickets sind oft lange im Voraus ausgebucht, schnell sein lohnt sich also!

Das Spektakel auf der Shibuya Crossing muss man einfach erlebt haben. Am besten am Wochenende hingehen, da dann die meisten Menschen unterwegs sind es ein richtiges Erlebnis wird. Die beste Sicht auf die Kreuzung hat man von den Fenstern der Shibuya Station aus. Direkt neben der Station steht außerdem die Statue von Hachikō, dem wahrscheinlich treusten Hund weltweit. Wer mehr über den Hund erfahren möchte, der nach dem Tod seines Herrchens täglich an dieser Station auf ihn wartete, kann sich den Film „Hachikō – Eine wunderbare Freundschaft“ anschauen.

An Matcha, dem zu Pulver vermahlenen Grüntee, kommt man in Japan nicht vorbei. Es gibt wahrscheinlich kaum ein Gericht oder Getränk, welches es nicht in dieser Geschmacksrichtung gibt. Wir probierten neben Matchatee und Matchapudding auch Matchaeis. Der Pudding traf nicht wirklich unseren Geschmack, aber das Eis war sehr lecker.

Grünes Matchaeis – lecker!

Ein nicht ganz ernst gemeinter Tipp ist der vier Wochen bis Weihnachten täglich stattfindende Weihnachtsmarkt in Yokohama vor dem Red Brick Warehouse. Nur zufällig haben wir ihn auf unserem Weg zur sehenswerten Yokohama Bay entdeckt. Da es wahrscheinlich unsere einzige Chance auf einen Glühwein dieses Jahr war, haben wir uns einen gegönnt. Es gibt dort u. A. importiertes Vollkornbrot und Pumpernickel in der Dose sowie original Äpfelwein aus Frankfurt. Laut einem Mitarbeiter aus Deutschland ist der gesamte Platz ab dem 1. Advent vor allem am Wochenende restlos überfüllt, da die Einheimischen diesen deutschen Weihnachtsmarkt über alles lieben. Kanpai! Prost!

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