100 Tage

– Die Reise unseres Lebens –

Auf Umwegen von Hoi An nach Hue

Am Dienstagmorgen ging die Reise weiter Richtung Norden. Hue lautete der nächste Stopp. Gemeinsam mit Rena und Mathias, die zurzeit die gleiche Route haben wie wir, fuhren wir zunächst mit dem Local Bus zurück nach Da Nang. Trotz der 13 Stunden, die wir von Nha Trang bis nach Da Nang im Zug verbrachten, hatten wir noch nicht genug davon bekommen und uns daher erneut Tickets für die günstige Holzklasse besorgt. Dieses Mal sollte die Fahrt jedoch nur etwa drei Stunden dauern.

Zu Fuß zum Bahnhof in Da Nang
Zu Fuß zum Bahnhof in Da Nang

Schlechte Nachrichten am Bahnhof

Nachdem wir die Wartezeit auf den Zug in einem netten Café verbracht hatten, kam mit einem Blick auf die Anzeigetafel im Bahnhof das böse Erwachen. Unser Zug, der eigentlich um 11.37 Uhr abfahren sollte, hatte nämlich eine satte Verspätung und sollte erst um 16.50 Uhr eintreffen! Das durchkreuzte unsere Pläne doch gewaltig und eine Garantie, dass sich nicht noch mehr Verspätung ansammeln würde, gibt es natürlich nicht. Alle anderen Zügen waren leider komplett ausgelastet, sodass wir auch nicht umbuchen konnten. Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu regnen und wir hatten echt keine Lust durch die Stadt zu laufen um uns ein Plätzchen zum Verweilen zu suchen.

Ratlos am Bahnhof - aber immerhin hatten wir mit Banh Mi (Baguettes) vorgesorgt!
Ratlos am Bahnhof – aber immerhin hatten wir mit Banh Mi (Baguettes) vorgesorgt!

Zum Glück erfuhren wir, dass man die Zugtickets zurückgeben kann und einen Teil erstattet bekommt. Wir entschieden uns dazu dieses Angebot anzunehmen und dann dem Taxi nach Hue zu fahren. Den ganzen Tag in Da Nang zu bleiben und erst am späten Abend in Hue ankommen, erschien uns nicht sinnvoll, da wir auch nur zwei Nächte dort bleiben und unsere Zeit dementsprechend begrenzt ist.

Taxi, Taxi

Für 1,3 Millionen Dong (ca. 50€) ging’s für uns vier im Taxi nach Hue. Aufgrund des schlechten Wetters mit Dauerregen und Nebel verpassten wir unterwegs leider die Landschaft, die wunderschön sein soll. Unser Taxifahrer, der kein Wort englisch sprach und aufgrund seines Fahrverhaltens schätzungsweise seit einem halben Jahr den Führerschein hat, fuhr sensationell langsam (jeder Minivan-Fahrer wäre auf dem zweispurig ausgebauten Highway im Vollspeed gebrettert, nicht so unser Fahrer, der sich offensichtlich nicht jenseits der 55 km/h traute) aber sicher in zweieinhalb Stunden an unser Ziel.

Unterwegs bei strömendem Regen
Unterwegs bei strömendem Regen

Fotos und Reiseberichte zu unseren anderthalb Tagen in Hue gibts im nächsten Beitrag!

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Thema von Anders Norén

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