100 Tage

– Die Reise unseres Lebens –

Auf den Spuren vergangener Königsstädte

Nach einem kurzen Stopp in Bangkok ging unsere Reise Richtung Norden schon am Sonntagvormittag weiter. Als nächste Stationen standen Ayutthaya und Sukhothai auf unserem Programm. Beide Städte beeindrucken mit Tempel- und Palastruinen aus früheren Königreichen. Die Geschichte Thailands und die lange Bedeutung des Buddhismus lassen sich hier besonders gut erleben.

Mit dem Tuk-Tuk vom Bahnhof Ayutthaya in die Stadt

In Ayutthaya angekommen, fielen uns sofort die saubere Luft, die brennende Sonne und die die vergleichsweise leeren Straßen auf. Bangkok hat zwar viel zu bieten, aber es ist auch sehr dreckig, die Straßen sind chronisch verstopft von Unmengen Autos, Tuktuks und Motorrädern und es stinkt heftig nach Abgasen. Ein längerer Aufenthalt dort kann kaum gesund sein.

Ayutthaya dagegen wirkt teilweise recht verschlafen. Eine Ausnahme bildet der Rama-Park mit den Ruinen des Wat Mahathat, wo Touristen mit großen Reisebussen ankommen, um Bilder des berühmten, von einem Feigenbaum umwachsenen Buddhakopfes zu machen.

Budddhakopf

Wir besuchten sowohl diese Tempelanlage als auch den direkt daneben gelegenen, wenig besuchten aber genauso beeindruckenden Wat Ratcha Burana.

Panorama des Wat Ratcha Burana

Unser hübsches und sehr empfehlenswertes Hostel (Tamarind Guesthouse) liegt direkt gegenüber dieser Ruinen.

Tamarind Guesthouse

Eigentlich wollten wir uns in Ayutthaya noch eine thailändische SIM-Karte kaufen und spazierten deshalb noch in der Mittagshitze durch die Stadt. Leider hatten wir in allen Supermärkten und 7-Eleven-Geschäften Pech. Leicht frustriert und mit knurrendem Magen wanderten wir weiter zu einem Restaurant. Es kam wie es kommen musste, das Restaurant hatte geschlossen. Zum Glück fanden wir einen Block weiter ein sehr leckeres Restaurant. So hungrig wie wir waren, hätten wir es wahrscheinlich auch nicht länger ausgehalten! Nach einem scharfen Papayasalat und zweierlei Currys war die Welt wieder in Ordnung und wir bereit für Sightseeing!

Am Montagvormittag fuhren wir mit einem großen Reisebus weiter Richtung Norden ins sechs Stunden entfernte Sukhothai. Wir wählten die Unterkunft, in der Anni schon 2014 wohnte. Das Happiness Resort ist absolut ruhig in der Nähe des Historical Park von Alt-Sukhothai gelegen. Hier wohnen wir in einem tollen Bungalow aus Holz mitten in einem tropischen Garten.

Ankunft im Happiness Resort

Die Besitzerin Dew ist wahnsinnig nett und hilfsbereit und eine absolut fantastische Köchin. Das Abendessen kochte sie selbst und es schmeckte großartig. Bislang mit Abstand das beste Essen, was wir in Thailand jemals gegessen haben.

Thai Green Curry und Shrimps sweet & sour

Fahrräder konnten wir hier auch ausleihen.

Mit dem Fahrrad …
… durch Sukhothai

Damit düsten wir am Dienstag früh morgens auf Empfehlung von Dew zum ersten Tempel, dem Wat Si Chum im Norden von Sukhothai. Wir hatten Glück, denn es waren nicht so viele Besucher da und wir konnten schöne Bilder machen. Die Anlage ist einfach wunderschön und der riesige sitzende Buddha ist echt beeindruckend.

Wat Si Chum

Unterwegs ist uns eingefallen, dass wir Sonnencreme vergessen hatten. Bei wolkenlosem Himmel ist das leider keine besonders gute Idee. Da es dann auch krass heiß wurde, legten wir eine lange Mittagspause in einem Restaurant um die Ecke ein und kühlten uns mit leckeren Fruchtshakes ab. Nachmittags besichtigten wir noch den Historical Park im Zentrum von Sukhothai. Für die Erkundung dieser weitläufigen Anlage sind die Fahrräder perfekt. Die vielen teilweise aufwändig restaurierten Ruinen sind umgeben von Schatten spendenden Bäumen. Glücklicherweise kommen insgesamt deutlich weniger Touristen nach Sukhothai als nach Ayutthaya. Dadurch war es nirgendwo überfüllt und man konnte die friedliche und beruhigende Atmosphäre ungestört genießen. Auch der Sonnenuntergang hinter den Bergen mit den Ruinen im Vordergrund waren absolute Gänsehautmomente und einfach nur schön.

Sonnenuntergang im Historical Park
Sonnenuntergang im Historical Park

This nice view of sunset with the mountains in the background reminded Melik of his great time in Turin with Stefano and Giuseppe. Special thanks to Beppe for enduring many sunrises and sunsets during business trips! (Alba and Anni were pretty jealous…)

Ach ja, einen Sonnenbrand haben wir glücklicherweise nicht bekommen. Melik wird ja sowieso selten rot, dafür aber immer schnell braun (sehr zum Leidwesen von Anni, da ihre helle Haut dann noch mehr auffällt).

Annis Strategie zur Vermeidung von Sonnenbrand

Wer eine Reise nach Thailand unternimmt, sollte sich Sukhothai nicht entgehen lassen und unbedingt im Happiness Resort übernachten! Wenn euch die lange Anreise mit dem Bus aus Bangkok zu beschwerlich ist, Sukhothai hat auch einen kleinen Flughafen, der wegen seiner Freiluft-Abflughalle absolut sehenswert sein soll. Ihr werdet begeistert sein!

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